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I travel
I drink coffee
I train Baristi
I commit myself to
a better coffeeworld
SCAE Brewmaster & the Gold Cup
Finally I have had the time to participate the SCAE Training & Test and can proudly call myself "Brewmaster" now (or Brewmistress? ;-)
But what is a "Brewmaster"?
A Brewmaster is someone who is trained and certified to make filter coffee according the Gold Cup Standard. And furthermore it qualifies to check someones (who asks for it) filtercoffee and apply for a certificate.
What is the Gold Cup?
The SCAE’s Gold Cup program promotes a better, measurable standard in filter coffee. This will be achieved by recognizing an internationally respected set of rules on brewing filter coffee.
The Gold Cup sets minimum standards for coffee to water ratio, brewing temperature and holding time, and optimum standards for coffee extraction and strength.
Find out more about the Gold Cup!
http://www.scae.com/goldcup/how.html
2009 Worldchampionships
Join us and enjoy a wonderful coffeeworld.
Beside the competitions there will be seminars and workshops and a trade fair.
It's an opportunity to observe the pros, learn new tricks and meet coffee friends from all over the world.
When the best one wins everybody cheers, regardless of the nationality.
Because in this coffee world we are just ONE nation ;-)
This year the Barista Championship is seperated from the other competitions.
That happens every second year to make it easier for some countries to travel to the WBC.
2009 World Barista Championship
16-19 April 2009
Atlanta, Georgia USA
***** 2009 Latte Art CS
2009 Coffe in Good Spirits CS
2009 Cup Tasting CS
2009 Cesve/Ibrik CS
at the "Coffeena"
26th - 28th of June 2009
Cologne, Germany, Europe
WHAT'S UP?
Austrian Barista Champonships 2009
This year for its national championships, the SCAE's Austrian chapter allied with Citypark, the main shopping mall in Graz to organise a coffee week called Aroma & Crema, reports Alf Kramer.
This implies that the mall is totally covered by all aspects of coffee -- and it is: there are a huge number of coffee brands, coffee machines, accessories, curiosities, sampling, promotions, tastings throughout the mall, even in toy and stationery shops. The only place where coffee does not seem to be served is in the elevators and escalators, but the day is still young, so you never know! Everywhere else, where there is an open space in the mall, there is a coffee related activity going on.
The competitions are held in a nice large area with a stage with three complete stations, complete with large educational posters for the audience, and good working conditions for the contestants and for the media.
The chapter has also been innovative in getting sponsorships outside the traditional coffee community. A very innovative event. Congratulations, Austria! -- Alf Kramer
6th Austrian "Barista Championship"
1. Georg Branny
2. Johanna Wechselberger
3. Stefan Hackl
3rd Austrian "Coffee in good spirits Championship" 1. Georg Branny
2. Johanna Wechselberger
3. Reinhard Grebien
3rd Austrian "Latte Art Championship"
1. Georg Branny
2. Habib Ghulam Sakhi
3. Verena Fuchs
First Austrian Ibrik-Championship
What started out with four teams -- in the Austrian Cezve/Ibrik Championship held in the Citypark shopping mall in Graz in late January -- ended with one withdrawing and two others merging, reports Alf Kramer, but what was left was the real thing.
There were fine coffees, quality brewing, and authentic participants who mixed with the locals. There was also good music and everything was done with great style.
The event was won by the team made up of Johanna Wechelsberger and Reinhard Grebien. They will represent Austria at the world championships in Cologne in June and they are certain to do it with flair and style.-- Alf Kramer
European Barista Team Challenge Triest 2008
von Karl Schiling, "der Gastwirt"
Eine kleine Gruppe österreichischer Baristi machte sich Mitte November ins ferne Triest auf, um sich bei der European Team-Coffee-Challenge der SCAE mit ihresgleichen zu messen. Der ausgezeichnete vierte Platz war das Resultat – Spaß, Wiedersehensfreude und Erfahrungsaustausch das Ergebnis.
Nach Dublin 2006 und Moskau 2007 fand die Veranstaltung, die auch als die inoffizielle Mannschaftseuropameisterschaft innerhalb der Baristaszene gilt, im Rahmen der Messe Triestespresso statt. Die Aufgabe sollte nicht einfach werden, mußte man doch mit acht weiteren Nationen um die Siegerkrone rittern. Obwohl sich die vier wackeren Helden mehr oder weniger gut kannten, hatten sie noch nie als Team zusammengearbeitet oder gar gemeinsam trainiert. Das war aber nicht weiter schlimm, denn sie sind Spezialisten ihres Faches. So gingen Johanna Wechselberger, Reinhard Grebien, Stefan Hackl und Edmund Mayr furchtlos ans Werk, um drei Tage lang verschiedenste Disziplinen – alleine oder in der Gruppe – zu meistern.
Und los
Wer mit einer Aufwärmrunde rechnete, der irrte, Der erste Bewerb hatte es gleich in sich: aus einer Selektion an Rohkaffees mußten in der Gruppe innerhalb einer bestimmten Zeit Robustas, Arabicas und drei defekte Bohnen selektiert werden. Einer der Teilnehmer sprach von einem Aschenputtel-Experiment. Ein durchaus treffender Vergleich...
Danach standen Blenden und Rösten auf dem Programm. Es galt aus zwölf Reinsorten eine Mischung zu kreieren, sie zu rösten sowie vorab zu beschreiben, wie denn der Blend schmecken werde. Kardinalsfragen waren: welche Geschmacksnoten wird die Mischung nach der Röstung auszeichnen und wie wird die Säure den Espresso dominieren? Als Gerät dienten vollautomatische Kleinröster, die lediglich vier Röstzeiten mit 2 °C bis 3 °C Unterschied zuließen. Kein Problem für unsere Helden. Das österreichische Team wuchs mit der Aufgabe und sah dem nächsten Bewerb mit Spannung entgegen.
Es galt auf zwei Maschinen parallel jeweils zwei Cappuccini mit Latte Art zuzubereiten. Grundsätzlich eine leichte Übung für einen ausgebildeten Barista, wenn nicht eine der Maschinen bereits 75 Jahre auf dem Buckel bzw. dem Dampkessel hätte. Ein dänischer Barista sprach von einer Ehre, damit arbeiten zu dürfen.
Das mag schon sein, nur was zeichnet eine derartige Rarität aus? Nun das sind gerade mal 1,2 bar Kesseldruck, ein Kessel für Kaffeewasser und Dampf, bzw. man muss mit Dampf vorbrühen. Vor allem der Dampf kann ganz schön tückisch sein, wenn man den vor dem Öffnen des Siebträgers nicht wieder abläßt. In diesem Fall schießt einem nämlich der gesamte Kaffeeschlamm über die Schürze. Toll, nicht wahr? Und weil auch die 1,2 bar im Kessel dermaßen schnell fallen, ist es natürlich alles andere als einfach, zwei Cappuccini binnen kürzester Zeit hintereinander zu machen. Leicht war es nicht, in zehn Minuten die zwei Kaffees mit Latte Art zu zaubern und die Jury mit Optik und Geschmack zu überzeugen.
In einer weiteren Disziplin kam auch wieder die selbstgeröstete Mischung ins Spiel. Zum einen mußte sich das Team mit ihr innerhalb von 15 Minuten eine Eigenkreation erdenken, wofür verschiedenste Zutaten zur Verfügung standen. Und zum anderen waren zwei Espressi zuzubereiten, deren Geschmack nun mit der vor der Röstung abgegebenen Beschreibung übereinstimmen sollte.
In jedem der Bewerbe zeigte sich, daß Österreich bei der Auswahl des Teams ein glückliches Händchen bewießen hatte. Johanna Wechselberger leitete mit sicherer Hand das Blending und brachte ihre Erfahrung in der Rösterei ein. Reinhard Grebien verlieh dem Team sensorische Sicherheit, Edmund Mayer kannte das Innenleber der Brühmaschine aus dem Jahr 1933 quasi wie seine Westentasche und Stefan Hackl überzeugte mit seiner ruhigen Hand für Latte-Art. Kein Wunder also, daß Österreich nach dem Zwischenstand den zweiten Platz belegte.
Resumee
Letztendlich wurde es dann der vierte Platz im Endklassement, der die Teilnehmer aber keineswegs unzufrieden stimmte. Durchwegs waren sie von der Veranstaltung begeistert und sprachen unisono von einem gelungenen Event. Daß man um die Podestplätze mitkämpfen konnte, war auch auf die Vielfältigkeit der einzelnen Teammitglieder zurückzuführen. Bestes Beispiel hierfür war wohl Technikspezialist Edmund Mayr, der mit seiner Latte-Art das junge isländische Team ganz schön alt aussehen ließ. Gewonnen hat schließlich das gut eingespielte dänische Team vor den Mannschaften aus Rußland und Irland.
Hervorzuheben ist die Zielsetzung des Turniers: so gab es zwischen den Bewerben auch immer wieder Workshops zu besuchen, die Wissen vermittelten und dem Besucher die Möglichkeit boten, sich fachlich weiterzuentwickeln. Der Event erwies sich einmal mehr als Paradebeispiel für das Credo von SCAE-Gründer Alf Kramer: „Make a better coffee world“.
Wie sehr sich die Kaffeewelt gemeinsam, Seite an Seite für eine bessere Kaffeequalität einsetzt unterstreicht die Tatsache, daß nach der Siegerehrung T-Shirts und Visitenkarten untereinander getauscht wurden. Kein Platz von Neid oder Mißgunst, ein fairer Wettkampf mit acht Siegernationen.
Alles in allem war die European Team-Coffee-Challenge ein Treffen von Kaffeeverrückten aus ganz Europa – ein Treffen Gleichgesinnter.
Team Österreich:
Johanna Wechselbeger: Johanna Wechselberger, SCAE zertifizierte Barista Trainerin, Coffeemaster, Vizestaatsmeisterin Coffee in good Spirits 2007, Leiterin der Julius Meinl Kaffee-Akademie.
Reinhard Grebien: Staatsmeister Coffee in good Spirits 2008, Gastrosoph und Showbarista, Veranstalter der Genußtouren
Stefan Hackl: Gastronom Cafe-Konditorei Sturmberger, Vizestaatsmeiser Latte-Art 2007
Edmund Mayr: Baristatrainer, Kurator Kaffeemuseum, Leiter des Kaffee Kompetenz Zentrums.